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Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Wie man den eigenen Online-Ruf verbessern kann

12. Dezember 2009
{lang: 'de'}

Vor ein paar Wochen erwähnte ich, wie wichtig es ist, dass man aufpasst, was man in “Social Networks” alles Preis gibt. Aber manchmal ist man nicht unbedingt selbst schuld daran, was im Netz über einen steht (z.B. CyberMobbing). Damals deutete ich an (hier), dass ich mal ein paar Tipps zusammenstellen wolle, wie man denn seinen Ruf im Internet durch “Online-Reputation Management (ORM)” verbessern kann. Zu dem damaligen Artikel möchte ich noch hinzufügen, dass es auch schlecht sein kann, gar keine Reputation im Netz zu haben, falls man sich z.B. auf einen IT-Beruf bewerben möchte. Die unten genannten Punkte eignen sich bestens dem Entgegen zu wirken.

Kurze Frage: Wie bekomme ich die blöden Infos über mich weg!
Kurze Antwort: Kaum bis gar nicht, aber man kann bessere Inhalte vor die schlechten Suchergebnisse schieben.
Da die meisten Nutzer von Suchmaschinennutzer nur die erste oder zweite Seite sich genau anschauen, ist dies ein erfolgreiches Mittel.

Hier nun die Punkte, wie man seinen “RUF” verbessern kann:

  1. Eine Domain mit eigenem Namen (z.B. vorname-nachname.de) registrieren.
  2. Links sammeln, die mit dem Namen als Keyword auf GUTE Blogbeiträge, Domains usw. linken.
  3. Suchmaschinen im Auge behalten.
  4. Keine Aliase beim Bloggen, Twittern usw. verwenden.
  5. Kommentare bei Artikeln über eines Selbst verfassen und seine Sicht schildern.
  6. Versuchen die Betreiber zu kontaktieren und um Löschung der Inhalte bitten oder ggf. Gegendarstellungen schreiben.
  7. Wenn alles scheitert: Andere Beauftragen den Dreck wegzuräumen :-) . Man kann mich gerne Kontaktieren (Siehe Impressum)
  8. Nachdem Aufgeräumt wurde: Sich vom “Müll produzieren” abwenden.

 Wer eine genauere Erläuterung der Punkte wünscht, kann mir entweder schreiben oder hier ein Kommentar verfassen. Ich werde mich dann melden.

Tw!tch

Allgemein, SEO , , , ,

Wer in “social networks” Informationen preisgibt, muss mit Kritik rechnen

29. Oktober 2009
{lang: 'de'}

Jetzt ist es schon über einen Monat her, dass ich mich um’s Bloggen bemüht habe. So eine lange Phase gab es, glaube ich, noch nie :-) . Deswegen, da ich heute Urlaub habe, poste ich in nächster Zeit mal die diversen Entwürfe, die ich in der letzter Zeit gesammelt habe.

Heute komme ich mal mit einer kurzen Aussage, die viele Personen in meinem Umfeld beschäftigt und wo ich um Rat gebeten werde, wie man dem Ganzen vorbeugen kann oder wie man darauf reagieren soll.

Wer in “social networks” Informationen preisgibt, muss mit Kritik rechnen!

Diese Aussage trifft wirklich auf alle Social Network-Nutzer zu und keiner kann sich davon frei machen!

Ich sehe mit Schrecken, dass z.B. viele Facebook-, Xing-, Twitter-, LinkedIn- Nutzer wirklich jeden noch so abwegigen Kontakt bestätigen, nur damit man vor anderen protzen kann, wie viele “Freunde (wohlbemerkt Freunde… ;-) )” man hat. Diesen Leuten kann man nicht mehr helfen. Es ist wohl klar, dass es bei vielen “Freunden” auch viele unterschiedliche Meinungen gibt. Wer nun irgendwelche wilden Statusmeldungen postet, der MUSS damit rechnen, dass diese kommentiert werden, und zwar auch von den Usern, die man nur flüchtig kennt.

Ich höre dann oft sowas wie:

  • Warum schreibt der das dahin?
  • Der versteht mich falsch!
  • Wie kann der nur so reden, schreiben… an meinem Profil oder an meinem Status?
  • Der spioniert mir nach!
  • usw.

Das größte Problem dieser Leute ist wohl, dass sie keine Ahnung haben, wie man Zynisches, Witziges, nicht Ernstgemeintes o.ä. im Internet ausdrückt, und somit, ihrer Meinung nach, missverstanden werden. Diese Leute sollten mal auf Amazon schauen, ob sie zu dem Thema nicht ein Buch finden, oder einfach Google fragen!

Ich mag schnell einmal meinen Kommentar auf die oben genannten Punkte geben:

  • Der schreibt das dahin, weil er auch eine Meinung hat!
  • Missverständnisse kommen nur auf, wenn man sich falsch ausdrückt, oder noch besser: Unterschiedlichste Versionen in diversen Netzwerken preisgibt (der Klassiker!). Meint ihr denn wirklich, dass die Leute so dumm sind und das nicht mitbekommen? Das Internet heißt Internet, weil es ein internationales Netz aus Informationen ist, da ist es im Zeitalter der Social Networks an der Tagesordnung, dass man Informationen über Personen bekommt ohne sich anzustrengen, oder nachzuspionieren… was mich zum nächsten Punkt bringt!
  • Der spioniert mir nach!
    Armes Denken! Vernetzte Informationen und der Gedanke das jeder jeden über ein paar verknüpfte Kontakte kennt, lässt es nicht ausschließen, dass meine veröffentlichten Informationen auch an die Leute gelangen, die es eigentlich nicht hätten wissen sollen. In diesem Falle rate ich: Passt auf was ihr erzählt (Da passt mein Artikel: “http://www.wewimo.de/twitchs-senf-der-woche/” über: Das Internet vergisst nie!)
  • Warum die Person meinen Status kommentiert?
    Na ganz einfach, weil sie es tut! Das ist das Prinzip des Netzwerkes, jeder kann sehen, lesen, schreiben. Dazu gehört auch kommentieren. Vielleicht hatte diejenige Person einen schlechten Tag und postet dementsprechend. Wenn ich das als anstoßend empfinde, muss ich wiederum mir selbst die Frage stellen, was ich denn von mir veröffentliche!
    Auch hier gilt wieder meine Aussage: Wer in “social networks” Informationen preisgibt, muss mit Kritik rechnen!

Den Leuten, die mich auf diese Problematik ansprechen, nenne ich meist ein paar Regeln:

  1. Postet nur ehrliche Statusmeldungen (Halbwahrheiten sind auch Lügen!).
  2. Postet keine angeberischen Beiträge, die nur “cool” sind, aber nicht eure wirkliche Meinung wiederspiegeln!
  3. Gebt nicht zu viel Persönliches frei, wenn ja, dann nutzt E-Mail.
  4. Postet keine Statusmeldungen, die falsch verstanden werden können.
  5. Bedenkt, dass auf der anderen Seite ein Mensch sitzt, vielleicht verletzt du diesen mit deiner Aussage.
  6. Beiträge nicht voreilig abschicken. Schreiben, lesen, verbessern, lesen, noch einmal drüber nachdenken und abschicken (gilt auch für E-Mails).

Wenn man diese Regeln beherzigt, kann man eine gute Community/Freundschaften um sich herum aufbauen, wo reger Austausch und positive Kommantare an der Tagesordnung sind. Man verhindert Missverständnisse und wird als ehrlicher Mitbürger bei Anderen Anerkennung finden.

so long!

Euer Twitch!

Allgemein , , , ,

Facebook App “Familytree” leitet auf Virus weiter!

25. September 2009
{lang: 'de'}

Unglaublich… geh ich gerade online und wollte auf die Familytree App von Facebook gehen…

Schaut man in die Adresszeile hat sich nen schlauer Fuchs da wohl ne Weiterleitung auf eine ganz andere Domain erschummelt. Außerdem bekomm ich eine lustige Meldungen, dass mein Rechner infiziert sei + download einer *.exe… ne, is klar ne!

facebook familytree virus

WOOOOT!

Da sind bestimmt einige drauf hereingefallen…

sehr seriös Facebook, wirklich gut gemacht :-) .
Also, alle die das lesen, klickt heute lieber nicht auf Familytree, wer weiß wie lange das noch andauert.

Allgemein

In Holland ist einiges verkehrt herum

24. September 2009
{lang: 'de'}

Was ist an diesem Bild falsch?

IMG00088-20090923-1832

 Richtig!

Warum ist das Rolloband außen angebracht und nicht innen? :-)

… Die Holländer… nicht nur Fahrräder ohne Ende und ne komische Sprache, auch total verpeilt beim Rolloanbringen :-)

Allgemein, Arbeit

Einschaltzeit und Ausschaltzeit von einem Windows Rechner ermitteln

18. September 2009
{lang: 'de'}

Vor kurzem kam ein Arbeitskollege zu mir und berichtete mir von einer Misere mit der Telekom.

Auf seiner Monatsrechnung war auf einmal eine “Premium Download”- Position in Höhe von 160 EUR enthalten.
Als er bei der TKom nachfragte begründeten sie diese Position damit, dass er sich an Tag “X” insgesamt 5 Spiele aus dem Premium Angebot von T-Online heruntergeladen hätte.
Sie nannten ihm sogar die Zeit, wann er dies angeblich getan haben sollte. Laut Telekom wurden die Spiele zwischen 6:38 und 6:42 heruntergeladen… oder wie die Telekom es sagte “Der Download wurde angestoßen” .
Mein Arbeitskollege war sich nun aber ziemlich sicher, dass er diese Spiele nirgends auf seinem Rechner hat und er oder seine Kinder zu diesem Zeitpunkt gar nicht am PC waren.
Der freundliche Service der Telekom begegnete ihm nur sehr patzig und sagte, dass er doch dann Strafanzeige bei der Polizei gegen Unbekannt erstatten solle… Alter, wo kommen wir denn dahin? Der Telekom ist es wohl sehr einfach möglich, zu schauen ob und mit welcher IP derjenige am besagten Tag zur besagten Uhrzeit online war. Nun gut… jetzt komm ich ins Spiel :-) .

Nachdem ich mir die Story angehört habe dachte ich sofort daran, erstmal zu Beweisen, dass der PC gar nicht hochgefahren oder online war. Folgendes HowTo gab ich dem Kollegen an die Hand, damit er prüft, wann seine Einschaltzeiten und Ausschaltzeiten am PC war. Hier für die Allgemeinheit aufgeschrieben. Hoffe es nützt mal irgendwem :-) .

  1. Klickt auf Start und anschließend auf Ausführen.
    (Bei Windows Vista einfach auf Start klicken und in den Suchschlitz Punkt 2 eingeben)
  2. Jetzt tippt “eventvwr” ein und drückt Enter.
  3. Es öffnet sich ein neues Fenster. Dies ist das Eventlog des Rechners, wo alle möglichen Ereignisse, Fehler usw. protokolliert werden.
    Für unseren Fall suchen wir hier die Start- und Endzeit des Rechners. Diese finden wir im Eventlog “System“. Klickt also auf der rechten Seite auf System (bei Windows XP).
    eventlog1
    Bei Windows Vista klickt zuerst auf Windows Protokolle und anschließend auf “System” (siehe Screenshot).
    eventlog2
  4. Das Eventlog kann schon mal ziemlich vollgelaufen sein, deshalb gibt es eine Möglichkeit, das Eventlog zu Filtern.
    Bei Windows XP geht dazu in dem Fenster auf “Ansicht / Filter”. Nun öffnet sich ein neues Fenster. Dort tippt bei Ereigniskennung die Nummer 6006 ein und die Liste zeigt alle Shutdowns. Tippt die Nummer 6005 ein und ihr bekommt alle Boots des Rechners angezeigt.
    eventlog3
    Bei Windows Vista ist das ein wenig anders. Klickt auf der rechten Seite auf “Aktuelle Protokoll filtern”. Nun könnt ihr bei Ereignis-ID “6005,6006″ eintippen.
    eventlog4Kurze Erklärung:
    eventlog 6005 = Anschalten, Hochfahren des Rechners
    eventlog 6006 =Ausschalten, Herunterfahren des Rechners

Zurück zu meinem Kollegen:

Anhand der Anleitung hat er bei sich mal nachgeschaut und siehe da, sein Rechner wurde an dem besagten Tag erst gegen 9:30 eingeschaltet.
Wenn das mal nicht ein nützlicher Beweis ist, dass er es gar nicht war. Mal sehen, was der Kollege so weiter berichtet.

Wem das HowTo gefallen/geholfen hat, kann ja mal nen Kommentar schreiben.

PS: Es lässt sich so auch die eigenen Kinder mal überwachen, wie lange der PC denn wirklich an ist. Das Eventlog löscht eigentlich kaum jemand mal.
Eine nützliche Sache, wenn man mal wissen will, wie lange der PC denn so am Tag lief.

Vielleicht schreibe ich dafür mal ne kleine Batch, welche die Daten schön in Excel exportiert… aber nur, wenn ich mal Zeit habe :-/.

Allgemein, Windows , ,