Neulich habe ich unseren 2. Domänencontroller einfach wild per VMWare Converter virtualisiert.
Wie ein IT-Partner mir später mitteilte, habe ich dabei scheinbar Glück gehabt, da man DC’s wohl nicht hontconverten sollte.
Worauf man beim hotconverten achten sollte:
Bevor man hotconvertet kann man mit Hilfe des VMWare converters 4.x Dienste abschalten. Dies sollte man nutzen um alle DC, DHCP, DNS Dienste und deren Synchronisation abzuschalten. Man gaukelt den anderen DC’s so vor, als wenn der zu konvertierende DC einfach offline wäre, was ja mal passieren kann
?!
Wer sich ganz sicher sein will, macht einfach alle Dienste auf der zu kovertiernden Maschine aus.
Danach sollten eigentlich keine Probleme auftauchen… so war es jedenfalls bei mir.
Physikalischen Server virtualisiert, den physikalischen Server vom LAN genommen, virtuelle Maschine hochgefahren und die IP Adresse geändert… fertig. Eventlog blieb schon sauber, keine roten Meldungen.
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Wie das Leben so spielt, vertut man sich ab und zu mit der Festplattengröße bei virtuellen Maschinen
. Wenn es dann so weit ist, kann man entweder einfach eine neue Festplatte in den virtuellen Maschinen Einstellungen hinzufügen, oder man benutzt den VMWare vDiskmanager um anschlie0ßend mit gparted oder diskpart die HDD zu vergrößern. Letztes finde ich aber ziemlich umständlich.
Eine smarte Alternative ist: “…man vergrößert einfach die Festplatte mit Hilfe des VMWare Converters.”
Wie? Das geht? Jup!
Folgendes Vorgehen (Quickanleitung):
- Ladet euch den VMWare Converter Standalone 4.x herunter (der is kostenlos!)
- Installiert diesem im HostSystem
- stoppt die virtuelle Maschine, welche ein Capacity-upgrade bekommen soll
- Startet den VMWare Converter und klickt oben links auf den Button “Convert Machine”
- Wählt “VMWare Workstation or other virtual machine”. Anschließend wählt den vmx-File von der virtuellen Maschine aus.
- Wählt im ersten Dropdown wieder “VMWare Workstation or other virtual machine” aus…
- Außerdem wählt aus, auf welchem VMWare Server Version o.ä. die neue veränderte VM laufen soll, und gebt ein Ziel ein, wo die neue VM gespeichert werden soll.
- Nach ein paar Sekunden erscheint das Fenster, wo ihr die Einstellungen der VM verändern könnt. Hier könnt ihr auch einfach die Festplattenkapazitöt der jeweiligen HDD’s verändern. Dazu wählt bei der Einstellung “Data to copy” einfach im Dorpdown “Select volumes to copy” aus und verändert den Wert
- Weiter können noch andere Einstellungen geändert werden.
- Einfach auf Next und fertig. Je nach größe der vorhandenen VM-HDD dauert das erstellen der neue VM an.
einfach, oder?
Ich hatte in 20 min eine neue VM mit einer größeren Speicherkapazität… selbst das entfernen der alten VM im VMServer und das hinzufügen der neuen VM hat sauber funktioniert… klasse!
PS: Nach dem Neustart der neuen VM kam es zu KEINEN Schwierigkeiten. Festplattengröße erweitern mit Hilfe des VMWare Converters ist wohl mit die sicherste Variante gegen Datenverlust.
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