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Archiv für die Kategorie ‘Windows’

Windows Vista und Win7 Fotogalerie zeigt falsche Farben

10. März 2010
…eine ziemlich nervige Sache!
 
Die Windows Vista/Win7-Fotogalerie hat unerwartet einen komischen Farbstich bzw. zeigt die Bilder in “falschen Farben” an. Am besten kann man es Beschreiben mit: “Alle Fotos haben einen gelben und/oder orangenen Farbstich”.

Das lustige an der Sache ist, dass die Fotos in anderen Programmen wie z.B. Photoshop richtig angezeigt werden.

Nach ein wenig hin- und herschauen hier erst einmal die Ursache:

Windows Vista/7 nutzt ein neues Farbmanagement für seine Anwendungen. Wird nun das Farbprofil eines Herstellers für den Monitor eingetragen, kann es sein, dass dieses die Farben falsch “kalibriert” und genau diese Verfälschung (“geld/orange”-Stich) bewirkt.
Das Profil kann sich z.B. automatisch bei einem Windows Update für den Treiber des Monitors eintragen. Also, unbedingt darauf achten, welche Updates man wirklich von MS bezieht.

Nun aber die Lösung:

Sie müssen das betreffende Farbprofil in der Farbverwaltung löschen oder deaktivieren.

Vorgehensweise:

  1. Öffnet das Startmenü und tippt im ”Suche starten”-Feld den Begriff Farbverwaltung ein. Anschließend Enter drücken.
  2. Wechselt im Eigenschaftenfenster Farbverwaltung zur Registerkarte Geräte und prüft dort, ob ein Farbprofil für den Monitor eingetragen ist.
  3. Wenn ja, entfernt den ICC-Profileintrag
  4. Manchmal reicht es aber auch wenn ihr den Haken beim Kontrollkästchen Eigene Einstellungen für dieses Gerät verwenden rausnehmt.
  5. Reboot und fertig…

habt Spaß…

Tw!tch

PS: Es sieht so aus, als ob nur User mit Samsung Bildschirmen von diesem Problem betroffen sind.

Arbeit, Windows

Bildanhänge lassen sich nicht öffnen über Outlook 2003 auf Windows 2008 TerminalServer

27. Januar 2010

Neben diversen Problemen in einer reinen 32Bit Serverumgebung den ersten wirklichen 64Bit Server zu integrieren (dazu irgendwann später mehr), kommt es auch zu lustigen Effekten bei den ersten Schritten mit Windows Server 2008/ Windows TerminalServer 2008.

So kam vor kurzem folgende Meldung, als man aus dem Outlook 2003 in der TerminalServer-Session ein Bild aus dem E-Mailanhang öffnen wollte:

Das Drucken von Bildern ist ohne die Desktop Experience Funktion nicht möglich.

*Ironie an*
Ha! Bei den Fehlerbeschreibungen hat MS gut nach gebessert :-) .
*Ironie aus*

Fehlergrund:

Die Fehlermeldung von oben weißt zwar nicht direkt darauf hin, aber mit ein bisschen Überlegen und genauerem Hinsehen merkt man, dass die Windows Fotogalerie fehlt. Lokal liegende Dateien macht er nämlich z.B. mit MS Paint auf… lustig.

Problembeseitigung:

Über Servermanager das Feature “Desktopdarstellung” installieren…

… easy oder, aber hätten Sie nicht einfach melden könne, dass das Feature nicht installiert ist? :-)

Arbeit, Windows , , , , , ,

Eine Powerpoint Präsentation remote starten, WakeOnLAN uvm.

10. Dezember 2009

Heute mal wieder ein etwas längerer Artikel.

Seit ein paar Tagen haben wir in unserer Empfangshalle einen LCD-Fernseher stehen, wo eine Präsentation laufen soll. Vorerst liefen dort Bilder über einen angeschlossenen USB Stick. Das war meiner Meinung nach aber viel zu unhandlich. Jeden Morgen musste jemand den LCD anstellen, dann über das “etwas komische” Menü den USB Stick wählen und jedes einzelne Bild, welches angezeigt werden sollte, auswählen. Hinzu kam, dass die Bilder nicht im Vollbildmodus angezeigt werden konnten. Jetzt hat der LCD schon 1920 x 1080 px und dennoch ging das nicht… bis jetzt!

Was ich mir gedacht habe:

Es gibt doch bestimmt irgendwelche Festplatten, welche einen USB Device und ein LAN-Anschluss haben. Dann würde ich die HDD ins Netz hängen und an den Fernseher. Somit würde das elendige “USB-Stick kopieren/hin- und hertragen” entfallen… Nunja, aber Vollbild und automatisches starten von der Präsentation geht net. Egal, mal nach HDD suchen.

… searching…

… denkste, alles im Bereich von 300-400 EUR. Dafür bekomm ich ja schon nen Netbook :-) . Netbook?!? Ah, klasse Idee.

… searching günstiges Netbook…

… gefunden und hier, wie es jetzt läuft (ziemlich smart und ohne viel Pflegeaufwand!).

Kurze Beschreibung, was ich umgesetzt habe:

  • Netbook Asus EeePC 1005 HA gekauft
  • Powerpoint Viewer 2007 installiert
  • Netbook in die Domäne geholt
  • Remotezugriff erlaubt
  • in der Registry automatische Domänenanmeldung aktiviert
  • WakeOnLan via MagicPackage an der Netzwerkkarte aktiviert
  • Batch geschrieben um Remote die Präsentationen zu starten und Remote das Netbook anzuschalten
  • Ordnerfreigabe auf NetBook eingerichtet, wo die Präsentationen einfach abgelegt werden können
  • … fertig

 

Ergebnis:

Wenn sich unsere Empfangsdame morgens an ihrem Rechner anmeldet, wird das Netbook und eine beliebige Präsentation automatisch gestartet. Einzig und allein der LCD muss noch per Fernbedienung angeschaltet werden. Außerdem ist es möglich remote eine x-beliebige Präsentation auf dem Netbook zu starten.

Und hier die lange Beschreibung:

Die ersten Punkte brauche ich wohl nicht wirklich zu erklären… jedem, wer sich damit beschäftigt, sollte klar sein, wie man ein Netbook kauft und Software besorgt und installiert, bzw. das Netbook in eine Domäne packt.
Interessant wird es bei der automatischen Domänenanmeldung, dem WakeOnLAN und dem automatischen Starten einer Präsentation (alles remote!).

Um das alles zu ermöglichen müssen einige Haken an der Netzwerkkarte über den Gerätemanager gesetzt werden und lustige Einträge in der Registry gemacht werden. Eine Batch gehört auch dazu. Aber alles der Reihe nach.

  1. Netzwerkkarte für WakeOnLAN einrichten
    Geht zum Gerätemanager und dort zum Punkt Netzwerkadapter. Sucht euren LAN-Adapter und doppelklickt darauf. Auf dem Reiter “Energieverwaltung” setzt den Haken bei “Das Gerät kann den Computer aus dem Ruhezustand aktivieren”. Auf dem Reiter “Erweitert” sucht nach dem Punkt WakeOnLAN oder Aktivierungseinstellung… das ist abhängig vom Hersteller der LAN-Karte… und setzt dort Werte wie “Magic & adressierte Pakete”, “WakeOnLAN = ein” usw. Somit ist es nun möglich, dass der Rechner remote eingeschaltet wird. Ganz ohne Task oder durch drücken des Power-Buttons.
  2. Automatische Domänenanmeldung in der Registry eintragen
    In meinem Fall musste ich das Netbook in die Domäne holen, da ich in der Remote-Batch mit dem Tool “psexec” arbeite. Das setzt eine Adminfreigabe auf C$ voraus (Windows XP Pro, Vista Business required… könnte auch eventuell mit “XPProme” funktionieren) und ein Domänenbenutzer zur Anmeldung.
    Hier nun die kleine Reg-Datei zum importieren:

    Windows Registry Editor Version 5.00
    [HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Winlogon]
    "AutoAdminLogon"="1"
    "DefaultDomainName"="Domänenname"
    "DefaultPassword"="Passwort"
    "DefaultUserName"="User"
    "ForceAutoLogon"="1"

    Die passenden Werte ergänzen und einfach dieses als file.reg speichern und anschließend doppelt klicken… fertig. Nach einem Neustart sollte der PC trotz Domänenanmeldung sich automatisch einloggen.

  1. Batch für’s WakeOnLAN & Starten einer PPT schreiben
    Jetzt kommen wir zum Herzstück der ganzen Sache. Das vorherige war nur ein wenig Geplänkel :-) .
    Allerdings ist das Folgende auch keine Hexerei! Hier die “autostart-Netbook-und-PPT.cmd”:

    @echo OFF
    REM **** Script by Tw!tch
    REM **** WakeOnLan + PPTX automatisch starten **** 
     
    @echo OFF
    REM **** Variablen setzten
    set path=c:\praesentationen\
    set rechner=Netbook
    set file=zentraleallgemein
    set LOGFILE=%file%.log
     
    echo.
    echo.In ca. 60 Sekunden startet die Praesentation...
    echo.---------------------------------------------- >> "%LOGFILE%" 2>&1
    echo.###Starte Rechner %rechner%...### >> "%LOGFILE%" 2>&1
    call WolCmd.exe MAC-ADRESSE IP-ADRESSE SUBNETZ PORT >> "%LOGFILE%" 2>&1
    echo Juhu... WakeOnLAN. In 60 Sekunden startet die Praesentation >> "%LOGFILE%" 2>&1
    call sleep.exe 60 >> "%LOGFILE%" 2>&1
    echo.PP-File: %file% - Datum: %date% - Zeit: %time% >> "%LOGILE%" 2>&1
    echo.PowerPoint - Praesentation wird gestartet: >> "%LOGFILE%" 2>&1
    PSEXEC \\%rechner% -d -i -u Domäne\User -p Passwort  "C:\Programme\Microsoft Office\Office12\PPTVIEW.EXE" /S /N "%path%%file%.pptx" >> "%LOGFILE%" 2>&1
    echo.---------------------------------------------- >> "%LOGFILE%" 2>&1
     
    exit

    Hierzu eine kurze Erklärung:
    Die Batch legt ein Logfile an, welches gut zum debuggen geeignet ist. Logfilename ist dabei der Dateiname der Präsentation. Im ersten Bereich der Batch werden also ein paar Instanzvariablen gefüllt, wie Rechnername, Dateiname der Präsentation, Pfad usw. Im zweiten Teil gehts dann Rund. Mit Hilfe der EXE “WolCmd” mache ich per Broadcast das MagicPaket, welches das Netbook automatisch starten lässt. Eine genaue Beschreibung zu dem kleinen Helferchen findet ihr auf der WolCmd-Seite. Anschließend nutze ich die “sleep.exe” um erstmal auf das gerade startende Netbook 60 Sekunden zu warten um anschließend per “PSEXEC” den PowerPointViewer mit der Standard-Präsentation automatisch zu starten. In meinem Falle reicht es nur Dateien mit “pptx”-Endung zu starten. Das müsste noch geändert werden, wenn man auch Office2003 PPT’s starten möchte.
    Weitere Info’s zu den drei Tools findet ihr auf den jeweiligen Seiten.

    Hier die Batch, die individuelle PPTX’s startet:

    @ECHO OFF
     
    set path=c:\praesentationen\
    set rechner=Netbook
    set /P file=Geben Sie den Dateinamen der Praesentation an:
    set LOGFILE=%file%.log
     
    echo. ---------------------------------------------- >> "%LOGFILE%" 2>&1
    echo. PP-File: %file% - Datum: %date% - Zeit: %time% >> "%LOGFILE%" 2>&1
    echo. PowerPoint - Praesentation wird gestartet: >> "%LOGFILE%" 2>&1
    PSEXEC \\%rechner% -d -i -u Domäne\User -p Passwort  "C:\Programme\Microsoft Office\Office12\PPTVIEW.EXE" /S /N "%path%%file%.ppt" >> "%LOGFILE%" 2>&1
    echo. ---------------------------------------------- >> "%LOGFILE%" 2>&1

    Auch hierzu eine kurze Erklärung:
    Die Batch startet mit einer Eingabeaufforderung. Dort muss man den Dateinamen der Präsentation eingeben, die gestartet werden soll. Alles andere, wie Logfile, und starten der PPT ist identisch wie in der vorherigen Batch.

 

Im Grunde habe ich es sehr schmal gehalten und damit einiges an doofer Arbeit erspart.
Das Ganze wird durch eine Netzfreigabe eines Ordners für Präsentationen auf dem Netbook abgerundet, wo die Marketingabteilung spezielle PPT’s ablegen kann und per Batch gestartet werden kann.

… ach, das Leben ist super, wenn man solche Kleinigkeiten schnell umsetzten kann… und wenn dann einige staunen, was so machbar ist, ist’s noch besser :-) .

*Eigenlob @Tw!tch* ? :-)

Arbeit, MS Office, Windows , , , , , , , ,

RDP remote aktivieren – mit Hilfe von regedit aus der Ferne

24. September 2009

Es kommt schon recht häufig vor, dass man mal auf einen Server oder Client per RDP zugreifen muss um dort Einstellungen zu tätigen. Bei den fast 40 Windows Servern habe ich das mittlerweile schon eingestellt, dass ich dort per Remote drauf zugreifen kann. Allerdings wenn man mal auf einen Client zugreifen will, kann dieser Haken unter Systemeigenschaften auf dem Reiter Remote schon einmal fehlen… was nun? Verzweifeln oder Twitch fragen? :-)

Neulich, als ich in Holland bei unserer neuen Niederlassung/Firma war, kam dieser Fall mal wieder vor, dass ich an einen Rechner musste um dort Benutzerprofile zu editieren.
… einige sagen jetzt bestimmt, dann nutz doch Teamviewer oder Netviewer. Das ist in einigen Fällen aber so nicht brauchbar, gerade, wenn man sich als Domänenadmin anmelden müsste um Benutzerprofile zu bearbeiten. Ich geb so ungern den Leuten das Admin-Passwort…
Jedenfalls hatte dieser Rechner keinen besagten Haken bei “Remoteunterstützung zulassen” gesetzt, so dass ich mich nicht als Domänenadmin anmelden konnte. Mit folgendem schnellen Trick kann man diesen Haken aber auch aus der Ferne (Remote) setzen ohne direkt am Rechner sitzen zu müssen … was mir die Fahrtzeit von NL nach DE und wieder zurück ersparte :-) .

Wie fast alles bei Windowseinstellungen, findet man diesen Haken auch in der Registry. Das lustige ist, dass man auch auf die Registry entfernter Rechner einer Domäne zugreifen kann. wos? a hacker?! :-)

So kann man RDP remote aktivieren:

  1. Starten von Regedit über Start, Ausführen und eintippen von “regedit”
  2. Verbinden mit Netzwerkregistrierung (hier den jeweiligen Client oder Server eingeben)
    regedit
  3. Folgenden Eintrag suchen: [HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Terminal Server]
  4. Setzen des Wertes vom Schlüssel  ”fDenyTSConnections” auf “0″ (NULL)

Mit Hilfe vom RDP kann man sich nun mit dem Client/Server verbinden. 
Dazu klickt auf Start/Ausführen. Tippt “mstsc /v [COMPUTERNAME] /console” ein und Enter.
Die erste Anmeldung muss eventuell als Admin der Domäne/ des Rechners erfolgen, damit man anschließend weitere Benutzer hinzufügen/bearbeiten kann.
Ich hatte auch schon einmal das Phänomen, dass trotz setzten des Hakens per Remote ein Neustart erforderlich war, damit der Remotezugriff funktionierte. Das Boardmittel für einen Remote-Neustart eines Rechners ist “shutdown -m \\[COMPUTERNAME] -r”

PS: Um dies bei Clients zu nutzen ist mindestens Win XP Pro oder Vista/Win7 Business erforderlich.

Arbeit, Windows , , , ,

Einschaltzeit und Ausschaltzeit von einem Windows Rechner ermitteln

18. September 2009

Vor kurzem kam ein Arbeitskollege zu mir und berichtete mir von einer Misere mit der Telekom.

Auf seiner Monatsrechnung war auf einmal eine “Premium Download”- Position in Höhe von 160 EUR enthalten.
Als er bei der TKom nachfragte begründeten sie diese Position damit, dass er sich an Tag “X” insgesamt 5 Spiele aus dem Premium Angebot von T-Online heruntergeladen hätte.
Sie nannten ihm sogar die Zeit, wann er dies angeblich getan haben sollte. Laut Telekom wurden die Spiele zwischen 6:38 und 6:42 heruntergeladen… oder wie die Telekom es sagte “Der Download wurde angestoßen” .
Mein Arbeitskollege war sich nun aber ziemlich sicher, dass er diese Spiele nirgends auf seinem Rechner hat und er oder seine Kinder zu diesem Zeitpunkt gar nicht am PC waren.
Der freundliche Service der Telekom begegnete ihm nur sehr patzig und sagte, dass er doch dann Strafanzeige bei der Polizei gegen Unbekannt erstatten solle… Alter, wo kommen wir denn dahin? Der Telekom ist es wohl sehr einfach möglich, zu schauen ob und mit welcher IP derjenige am besagten Tag zur besagten Uhrzeit online war. Nun gut… jetzt komm ich ins Spiel :-) .

Nachdem ich mir die Story angehört habe dachte ich sofort daran, erstmal zu Beweisen, dass der PC gar nicht hochgefahren oder online war. Folgendes HowTo gab ich dem Kollegen an die Hand, damit er prüft, wann seine Einschaltzeiten und Ausschaltzeiten am PC war. Hier für die Allgemeinheit aufgeschrieben. Hoffe es nützt mal irgendwem :-) .

  1. Klickt auf Start und anschließend auf Ausführen.
    (Bei Windows Vista einfach auf Start klicken und in den Suchschlitz Punkt 2 eingeben)
  2. Jetzt tippt “eventvwr” ein und drückt Enter.
  3. Es öffnet sich ein neues Fenster. Dies ist das Eventlog des Rechners, wo alle möglichen Ereignisse, Fehler usw. protokolliert werden.
    Für unseren Fall suchen wir hier die Start- und Endzeit des Rechners. Diese finden wir im Eventlog “System“. Klickt also auf der rechten Seite auf System (bei Windows XP).
    eventlog1
    Bei Windows Vista klickt zuerst auf Windows Protokolle und anschließend auf “System” (siehe Screenshot).
    eventlog2
  4. Das Eventlog kann schon mal ziemlich vollgelaufen sein, deshalb gibt es eine Möglichkeit, das Eventlog zu Filtern.
    Bei Windows XP geht dazu in dem Fenster auf “Ansicht / Filter”. Nun öffnet sich ein neues Fenster. Dort tippt bei Ereigniskennung die Nummer 6006 ein und die Liste zeigt alle Shutdowns. Tippt die Nummer 6005 ein und ihr bekommt alle Boots des Rechners angezeigt.
    eventlog3
    Bei Windows Vista ist das ein wenig anders. Klickt auf der rechten Seite auf “Aktuelle Protokoll filtern”. Nun könnt ihr bei Ereignis-ID “6005,6006″ eintippen.
    eventlog4Kurze Erklärung:
    eventlog 6005 = Anschalten, Hochfahren des Rechners
    eventlog 6006 =Ausschalten, Herunterfahren des Rechners

Zurück zu meinem Kollegen:

Anhand der Anleitung hat er bei sich mal nachgeschaut und siehe da, sein Rechner wurde an dem besagten Tag erst gegen 9:30 eingeschaltet.
Wenn das mal nicht ein nützlicher Beweis ist, dass er es gar nicht war. Mal sehen, was der Kollege so weiter berichtet.

Wem das HowTo gefallen/geholfen hat, kann ja mal nen Kommentar schreiben.

PS: Es lässt sich so auch die eigenen Kinder mal überwachen, wie lange der PC denn wirklich an ist. Das Eventlog löscht eigentlich kaum jemand mal.
Eine nützliche Sache, wenn man mal wissen will, wie lange der PC denn so am Tag lief.

Vielleicht schreibe ich dafür mal ne kleine Batch, welche die Daten schön in Excel exportiert… aber nur, wenn ich mal Zeit habe :-/.

Allgemein, Windows , ,