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Googles URL Kürzungen in den SERPs
Seit Neustem werden in den Suchergebnisseiten die URLs teilweise von Google gekürzt.
Es werden z.B. komplette Ordner durch drei Punkte ersetzt (“…”) oder aber komplette Parameter-Werte fallen weg oder die URL wird einfach am Ende stark gekürzt.
Beispiel:
angezeigte URL: www.hochzeitsservice-online.de/…/hochzeitstorten/index.html
komplette URL: www.hochzeitsservice-online.de/essentrinken/hochzeitstorten/index.html
Fazit:
Man muss sich als SEO nun Gedanken machen, wie man das URL Design macht?!
Schön die Keywords als Unterordner wird eventuell nicht mehr viel bringen. Jedenfalls gibt das bestimmt keine bessere Klickrate in den SERPs, wenn das Keyword nun nicht mehr fett in der URL auftaucht, weil z.B. der Ordner durch drei Punkte ersetzt wurde. Wie im oberen Beispiel zu sehen, würde ich bei der Suche nach “Hochzeitstorte essen” nur das Keyword Hochzeitstorte “gehighlightet” bekommen. Das Keyword “essen” fällt da aber weg, da anstelle dessen die drei Punkte zu sehen sind.
Nieder mit einer tiefen Ordnerstruktur?
Bitte nur noch eine Ordnertiefe will Google uns damit sagen?
My SEMSEO 2009 Part 1
Die diesjährige SEMSEO 2009 in Hannover ist nun vorbei. Ein paar Eindrücke & Erkenntnisse der Konferenz wollte ich mal zum Besten geben.
Nach einer Fahrzeit von nur ca. einer Stunde (Jaha!… Bielefeld is net so weit entfernt
) erreichte ich den Zielort der diesjährigen SEMSEO – Konferenz, nämlich das Atrium in Hannover. Da ich recht früh angekommen war (8:40 Uhr) konnte ich auch schnell einchecken und mir das Gimmick in Form eines Rucksacks, Block und Kugelschreiben und der aktuellen Ausgabe der Internet World Business abholen.
Anschließend machte ich mich schon auf in den Konferenzsaal wo ich auf einem der sehr eng gestellten Holzstühle in der Mitte der dritten Reihe Platz nahm mit freudigen Erwartungen auf die “Speaker” und deren Themen…
1. Anregung
Alan Webb! Bitte, bitte, wäre es möglich, dass man etwas bessere Stühle dort hinstellt? Man, man, man, mein Sitzfleisch hat doch recht stark gelitten an diesem Tag. Zum Ende hin war es echt schwer konzentriert auf dem kleinen, harten Stuhl sitzen zu bleiben…
Die Themen (Universal Search, Seo-Tools, SEM vs Affiliatemarketing usw.) hörten sich im Vorfeld wirklich sehr interessant an. Meiner Meinung nach konnten manche Sprecher dem leider nicht gerecht werden, was das Thema im Vorfeld versprach. Aber dazu später mehr.
Ich saß also dort vorn in der dritten Reihe und wollte mal mein Notebook rausholen um eventuelle Neuigkeiten oder Aussagen in den Vorträgen mitzuschreiben. Da ich aber kein Besitzer einen NetBooks bin, stellte es sich als schwierig heraus, mein 17 Zoll Riese auf dem engen Platz unterzubringen. Deshalb entschloss ich mich Fotos und Gedanken direkt mit meinem Blackberry Bold 9000 mitzutickern, was sich im Nachhinein als die smarteste und bequemste Lösung herausstellte.
2. Anregung
… mehrere Steckdosen irgendwo im Saal wären echt toll um das Net- oder Notebook mal laden zu können. Acht Stunden hält glaube ich kein Akku durch.
Ich glaube ich war die einzige Person dort im Saal, der Besitzer eines Blackberrys war. So viele IPhone User auf einem Fleck habe ich noch nicht gesehen… beängstigend (Apple, die nächste Datenkrakenmacht hinter Google? :-))… Liegt wohl eher daran, dass die meisten keinen ExchangeServer haben oder die Kosten eines BB-Servers scheuen.
Thema der ersten Session war “SEO Next – Anpassung der SEO-Strategie an die Universal Search” von Marcus Tober, der einen wirklich gelungenen Vortrag mit Hilfe von ein paar Gastrednern hinbekommen hat. Die Aussage, warum er sich für die Gastredner entschieden hat, weckte Sympathien, nämlich, dass man nicht in allen Bereichen von SEO, SEM, SMO, SEA usw. ein Top-Wissen haben kann.
Der Vortrag war TopAktuell und bot wirklich jedem die Chance über neue Strategien nachzudenken. Mir persönlich kamen ein paar wirklich gute Gedanken, die ich versuchen werde ich nächster Zeit umzusetzen.
3. Anregung
Da solche Sessions oder Vorträge immer ein wenig theoretisch sind, fände ich ein paar mehr Beispiele wirklich vorteilhaft.
Das Thema der nächsten Session war “Suchmaschinen- vs. Affiliate-Marketing” von Tim Ringel.
WOW! Sehr guter dynamischer Vortrag der Lust auf mehr machte. Es war wirklich einfach den Worten von Tim Ringel zu folgen… abgesehen von den tausend Abkürzungen wie SMO, SEO, SEA, SEM usw., die wahrscheinlich den ein oder anderen neu waren oder gar verwirrten
. Er brachte ein paar gute neue Erkenntnisse im Bereich QualityScore bei Adwords Kampagnen, die auch mir neu oder in der Tiefe nicht so bekannt waren. So ist z.B. folgender Gedankengang mal was zum in die Tiefe gehen…
Erkenntnis/Tipp
Noch werden Conversions nicht mit in die Berechnung des QualityScores mit eingerechnet. Wer also Google Analytics nutzt bietet Google die Möglichkeit zu wissen, welche Kampagne, welches Keyword oder welche Anzeige wirklich performt…
Mit dieser Aussage und dem Tipp, dass man langsam überlegen muss, welche Google Dienste man benutzt und welche Informationen man Google damit wirklich zur Verfügung stellt, möchte ich die erste Reihe von My SEMSEO 2009 schließen.
bis bald
Euer Twitch
PS: Im nächsten Teil werde ich ein paar Bilder einbauen.
Google und die Datensammlung
Ok, das Video ist ein wenig witzig…
… aber dennoch sollte man vielleicht so einige tolle Features von Googles Applikationen hinterfragen.
Manchmal ist es doch ein wenig erschreckend, was für eine Datenmenge Google mittlerweile hat und noch haben wird…
… warum machen die aber auch so saugute Sachen?!?!
so long!
Google Adsense Tipps für Blogs und Webseiten
Da bei einem Projekt die Klickraten wirklich eingebrochen waren, habe ich mir ein wenig Gedanken über eine Adsense Optimierung gemacht. Natürlich habe ich ein wenig gegoogelt und folgende Tipps gefunden, die ich über Monate getestet habe und hier mal zusammentrage…
Vorab: Diese Tipps haben wirklich geholfen. Bei gleichbleibenden Traffic hat sich die Klickrate wieder erholt und ist nun konstant.
1. AdSense nicht in “kaum sichtbaren Spalten” oder am Seitenende einbauen
AdSense-Werbung wird nicht nach Views, sondern nach Klicks vergütet. Deshalb ist es wichtig, dass möglichst jeder Besucher die Anzeigen bewusst wahrnimmt.
Versteckt also eure AdSense-Blöcke nicht rechts oder unten, sondern baut den Code dort ein, wo er gesehen wird. Am Anfang und am Ende von Beiträgen in Blogs hat bei mir immer gut funktioniert.
2. AdSense im Contentbereich platzieren
Ein erfolgreiches Vorgehen bei mir war auch das Einbauen von Adsense-Blöcken direkt in den Beiträgen eines Blogs. Das kann man mit dem Plugin “AdSense Injection“ sehr gut und effektiv automatisieren.
3. Link-Farbe im Anzeigenblock… man glaubt es nicht!
Bei den meisten Blogs und Websites wird Blau für die AdSense-Links am Bestenfunktionieren. Blau ist die gelernte Linkfarbe für “normale” Internetnutzer.
Klingt komisch, hat aber wikrlich bei mir gefruchtet. Anhand von Channel-Auswertungen konnte ich erkennen, dass auf Anzeigen mit schwarzem ext und blauen Links mehr geklickt wurde. Natürlich muss das dennoch harmonisch zur Webseite passen.
Das bringt mich zum nächsten Punkt:
4. AdSense-Vorlagen und Webseitendesign
Google stellt ja einige Adsense-Vorlagen zur Verfügung, von deren Benutzung ich allerdings komplett abrate. Versucht das Design eurer Webseite oder eures Blogs in den Anzeigen wiederzuspiegeln. Manchmal ist es besser, dass sich die Anzeigenblöcke so gut wie gar nicht vom restlichen Design abheben. Ein andern Mal ist es aber wiederum besser, dass man genau aufzeigt, dass es sich um Werbung handelt, um eine besserer Klickrate zu erzielen.
5. Contentbereich für Adsense eingrenzen
Google gibt dem Webmaster ein kleines Hilfsmittel mit an die Hand, womit er bestimmen kann, welcher Inhalt auf seiner Webseite oder seinem Blog ausschlaggebend für die Anzeigen ist. Die “Befehle (HTML-TAGs)” lauten “<!– google_ad_section_start –>” und “<!– google_ad_section_end –>”.
Das Resultat sind besser und passendere Anzeigen zu euren geblogten- oder Webseiten- Themen!
6. Höchster Klickpreis bei erstem Anzeigenblock
Google sagt selbst, dass die Anzeigen mit dem höchsten Klickpreisen im ersten vorkommenden AdSense-Block stecken.
Dieser Block sollte der am prominentesten platzierte AdSense-Block sein und nicht irgendwo rechts in der Spalte versteckt sein. Benutzt Channels um auszuwerten, bei welcher Position die beste Klickrate ist und platziert dementsprechend mit Hilfe von CSS (position:absolute) den Anzeigenblock
7. Bis zu 3 AdSense-Anzeigen
Google erlaubt es einem bis zu 3 AdSense Textanzeigen-Blöcke pro Seite zu platzieren. Wer genügend Inhalt, also Text in seinen Beiträgen hat, sollte dies nutzen und je eine Anzeige am Anfang, in der Mitte und am Ende seiner Beiträge platzieren. Beachtet aber bei kurzen Beiträgen wäre das wirklich sehr nervig, wenn 3 Anzeigen angezeigt werden… Stichwort Bannerblindness! Mit dem vorherigen genannten WP-Plugin “Adsense Injection” kann man diese sehr gut steuern.
8. Text-Anzeigen sind effektiver als Bildanzeigen
Die meisten Blogger berichten, dass sie bei Text-Anzeigen deutlich mehr Klicks haben, als bei AdSense-Bild-Anzeigen.
Das kann ich nur bestätigen. Also achtet darauf, bei der Erstellung der Anzeigen auf “Nur Text-Anzeigen” zu klicken.
Stichwort: Bannerblindness!
9. AdSense-Anzeigen sollten sofort sichtbar sein
Ein kleiner Trick, der bei mir aber bis jetzt noch keine aussagekräftigen Ergebnisse geliefert hat ist auch, dass erhöhen der Klickchance durch frühzeitiges anzeigen des ersten Adsense-Blockes. Also direkt beim oder nach dem Laden der Webseite
10. Möglichst wenig andere Links
Ein interessanter Optimierungstipp, den ich mehrfach gefunden habe, ist noch:
“Je mehr Links auf einer Webseite/Blog dem User zur Verfügung stehen, desto niedrieger ist in der Regel die Klickrate von den Adsense-Anzeigen.”
Bedeutet: Je mehr Alternativen ein Besucher hat, desto weniger wird auf Adsense geklickt. Eine Lösung dafür bieten bei Blogs sogenannte “Adsense-Themes”, die auch ganau darauf optimiert sind. Offt hat es aber auch schon geholfen, wenn man im Header-Bereich nicht so viele Links platziert. Der Besucher soll eben möglichst früh die Adsense-Links wahrnehmen.
so, dass warn erstmal meine Tipps…

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